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49200 Mal rollte die Kugel bei den Kämpfen der Privatkegelvereinigung (Pkv) Kulmbach und Umgebung in der Saison 2025/26. Zum abschließenden Höhepunkt wurden bei der traditionellen Feier im „Gründla“ die besten Teams mit Pokalen und die erfolgreichsten Einzelkegler mit Urkunden ausgezeichnet. Über die Meisterschaft in Gruppe 1 durften sich heuer die Lindenkegler Limmersdorf freuen, Sieger in Gruppe 2 und damit Aufsteiger sind die Kegelfreunde Melkendorf.
Sportwart Werner Spindler wartete beim Saisonrückblick wieder mit etlichen interessanten Zahlen auf. Eingesetzt waren 68 Aktive in 13 Mannschaften. Die Regelung, dass die sieben Teams in Gruppe 1 eine „Dreierrunde“ und die sechs in Gruppe 2 eine komplette Doppelrunde spielen, hat sich seinen Worten zufolge bewährt und soll beibehalten werden. Das höchste Mannschaftsergebnis schob in der abgelaufenen Saison die Spielgemeinschaft Gut Holz/Olympia 72 mit 872 Holz.
Die prächtigen Wanderpokale wurden mit launigen Worten überreicht von den Ehrengästen Inge Aures (ehemalige Kulmbacher OB und SPD-Landtagsabgeordnete), Jörg Kunstmann (stellvertretender Landrat), Anja Buchdrucker (Zweite WGK-Vorsitzende) und Achim Ruß (Burgkunstadter Sportbeauftragter). Ausgezeichnet wurden in Gruppe 1 Meister LK Limmersdorf (Pokal der Stadt Kulmbach), die Spielgemeinschaft Gut Holz/Olympia72 (Tabellenzweiter; Pokal des Landkreises) und das Team Bandlschieber Burgkunstadt I (3. Rang;Pokal der Stadt Burgkunstadt) sowie in Gruppe 2 die Kegelfreunde Melkendorf (Pokal der Wählergemeinschaft Kulmbach WGK) und Zweitplatzierter Bandlschieber II (Inge-Aures-Pokal). Urkunden gab es für die Einzel-Besten der Damen Kerstin Rätke, Evi Wunder und Angelika Drabe sowie der Herren Jörg Bergmann, Horst Hübner und Manuel Reuter.
Der frühere Pkv-Chef Michael Pöhlmann wartete auch heuer wieder mit einem gelungenen Beitrag zur Unterhaltung auf. Er wies zunächst darauf hin, dass die Private Kegelvereinigung Kulmbach im Jahre 1966 gegründet wurde und somit heuer ihr 60-jähriges Bestehen feiern kann. Er hatte dazu eine Menge historischer Daten, Belege und Anekdoten zusammengetragen und hob hervor, dass es in der Blütezeit der Pkv fünf Gruppen gab. Die Zeitungsberichte über die wöchentlichen Kämpfe füllten damals oft bis zu einer halben Seite. Einer der Kegler, die bereits im Gründungsjahr dabei waren, ist auch heute noch aktiv: Der 84-jährige Manfred Gröbner (KC Herlas) zählt mit einem Schnitt von über 200 Holz noch immer zu den Besten. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte diesmal „Peter‘s One-Man-Band“.
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